Brutsaison 2013

 

April 2014:

Die letzten Bilder der Jungtiere von 2013 - im Alter von 9 Monaten bei einer Gesamtlänge von 27-30 cm. Die dunklen Zeichnungselemente verschwinden langsam und es erscheinen die ersten Querbänder im Bereich des Vorderkörpers.

 

10.11.2013:

Die Entwicklung der Jungtiere verläuft immer noch sehr erfreulich. Die Jungtiere sind gut gewachsen - die Länge der Tiere liegt nun bei etwa 22-23 Zentimetern. Ausserdem ist die ursprünglich recht helle Grundfärbung einer nun etwas dunkleren Färbung gewichen. Ansonsten sind aber noch keine farblichen Veränderungen zu verzeichnen.

Die Haltung in kleinen Gruppen ist bisher problemlos verlaufen - nur während der Fütterungen konnten wir schon ein paar Mal kleine "Raufereien" beobachten. Wenn sich zwei Tiere für das selbe Futterinsekt interessierten, gab es vereinzelte, bislang allerdings harmlose Bisse in Richtung Kopf des "Gegners"...

 

28.08.2013:

Beim Vergrößern von Aufnahmen der jungen Dopasia gracilis ist mir heute Abend aufgefallen, daß die Jungtiere ein noch verhältnismäßig großes Parietalauge besitzen. Während man bei den adulten Tieren nur noch ahnen kann, wo das Scheitelauge sitzt, ist es bei den Jungtieren sehr deutlich zu erkennen. 

 

18.08.2012:

Im Gegensatz zu den adulten Dopasia gracilis lassen sich die Jungtiere nach wie vor ausschliesslich während sehr eng begrenzten Zeiten blicken. Ein bis maximal anderthalb Stunden am Morgen und während den frühen Abendstunden kann man die kleinen Würmer beim Trinken des Sprühwassers und beim Jagen auf Futtertiere beobachten. Die Jungtiere jagen ihre Beute wie die Alttiere - die Ofenfische werden aktiv verfolgt und dann meist mit hochgebogenem Vorderkörper von oben herab durch schnelles Zustoßen am Boden fixiert und anschliessend gefressen.

Die Jungtiere haben bereits deutlich an Länge zugelegt. Während unmittelbar nach dem Schlupf das größte Jungtier nur ganz knapp über 13 Zentimeter lang war, konnte ich gestern Morgen bei einem der Jungtiere bereits eine Länge von 15-16 Zentimetern messen. Das abgebildete Tier lag glücklicherweise für kurze Zeit langgestreckt an der Glasfront und konnte dadurch recht genau vermessen werden.

Im dunklen Schatten des Holzstückes kann man die verfolgte Grille erkennen...

 

08.08.2013:

Die Jungtiere lassen sich ab dem dritten Tag nach dem Schlupf regelmässig blicken. Die im Terrarium befindlichen Futtertiere (Ofenfische und kleine Grillen) werden - zumindest gefühlt - weniger. Oft sind die kleinen hübschen Würmer nur kurz zum Trinken von Sprühwasser an der Oberfläche - sobald sie mich kommen sehen/hören/fühlen, treten sie recht schnell den Rückzug in den Untergrund an.

 

 

31.07.2013:

Der achte und letzte Dopasia gracilis-Schlüpfling hat heute Abend sein Ei verlassen.

Vom Erscheinen des Kopfes bis zum Verlassen der Eihülle vergingen bei den einzelnen Jungtieren jeweils zwischen 12 und 16 Stunden - der Schlupf des gesamten Geleges dauerte knapp 48 Stunden.

 

30.07.2013:

Heute Morgen hat der Schlüpfling von gestern Abend sein Ei endgültig verlassen und wurde ins Aufzuchtterrarium umgesetzt. Im Laufe des Tages kamen noch zwei weitere Jungtiere dazu - und die Schlüpflinge Nr. 4 und 5 haben bereits ihre Eihüllen geöffnet.

Die geschlüpften Jungtiere sind zwischen 12 und 13 cm lang und wiegen etwa 1,5 Gramm...

Das übersichtlich gehaltene Aufzuchtterrarium für die beiden ersten Jungtiere...

 

29.07.2013:

Das erste Dopasia gracilis-Jungtier hat nach 43 Tagen Inkubationszeit mit dem Schlupf begonnen. Das Jungtier hat heute im Laufe des späten Nachmittags ohne "Vorwarnung" das Ei geöffnet - es war weder ein Schwitzen der Eier noch ein Schrumpfen der Eihülle zu beobachten.

 

07.07.2013:

Die Eier sehen noch immer gut aus und sind nach 20 Tagen Inkubationszeit auch schon ein wenig "gewachsen" - bis zu 23 mm in der Länge und bis etwa 17 mm in der Breite. Ausserdem bin ich nach einigen Hinweisen von anderen Terrarianern dazu übergegangen, alle Eier einer moderaten Temperaturabsenkung während der Nacht auszusetzen.

 

23.06.2013:

Heute ist das Gelege eine Woche alt und die Feuchte in meinen Inkubationsboxen scheint zu passen. Zwei der geborgenen Eier hatten am Anfang kleine Dellen - diese sind nun verschwunden. Alle acht Eier sehen bislang gut aus.

Da ich nicht in Erfahrung bringen konnte, ob die Gelege von Dopasia gracilis zwingend eine deutliche Temperaturabsenkung während der Nacht benötigen, werde ich ab sofort jeweils am Abend einen der beiden Brutbehälter aus dem Inkubator nehmen und somit niedrigeren Temperaturen aussetzen. Morgens geht der Behälter dann zurück in den Inkubator. Den zweiten Behälter mit den anderen vier Eiern werde ich weiterhin konstant bei 26°C inkubieren.

Ich hoffe, dass diese beiden unterschiedlichen Temperaturverläufe sicherstellen. dass wenigstens aus einem Teil der Eier Jungtiere schlüpfen.


Das Weibchen ist jetzt nach der Eiablage häufig auf Futtersuche unterwegs - aber die Assel im Vordergrund kommt wie immer als Futter nicht in Betracht.
 

17.06.2013:

Das Gelege meiner Glasschleiche ist endlich da...

Die für mich sehr lange Wartezeit wurde heute Nachmittag mit acht Eiern belohnt. Die Eier sind bis zu 20 mm lang und haben an der breitesten Stelle einen Durchmesser von bis zu 15 mm.

Alle Eier sind befruchtet !!!

Eigentlich hatte ich überlegt, die Eier beim Weibchen zu lassen, damit das Tier seinen Brutpflegetrieb ausleben kann. Aber da im Terrarium immer noch das scheue Männchen mit dem Weibchen zusammenlebt (ich konnte ihn nicht herausfangen, ohne das komplette Terrarium umzugraben) und im Bodengrund neben Unmengen von Kellerasseln auch noch einige Zophobas, Schwarzkäfer, Grillen und Nacktschnecken leben, habe ich mich dazu entschlossen, das Gelege zu entfernen und unter kontrollierten Bedingungen im Inkubator auszubrüten. Das Risiko, die Eier durch Störungen seitens des Männchens oder durch Insektenfraß zu verlieren, war mir zu groß.

Inkubiert werden die Eier in leicht feuchtem Vermiculit (30g Wasser auf 25g feines Vermiculit) bei 26°C.

 

09.06.2013:

Das Weibchen hat sichtbar an Masse verloren - aber seit etwa zwei Wochen kann man bei dem Tier helle Flecken durch die Bauchhaut erkennen. Anfangs waren die "Eier" noch bis in die vordere Körperhälfte verteilt - jetzt wandern die hellen Abzeichnungen immer mehr in Richtung hinteres Körperdrittel. Vielleicht kommt da ja demnächst doch was...

 

24.04.2013:

Während der Winterruhe 2012/2013 entwickelte sich eines der beiden vermeintlichen Weibchen optisch immer mehr zu einem Männchen. Da sich diese beiden Tiere bislang sehr gut miteinander vertragen hatten, wollte ich sie ursprünglich weiterhin zusammen halten. Aber da das Weibchen mittlerweile um einiges länger und kräftiger war als das in der Umfärbung befindliche Männchen, habe ich mich dann doch dazu entschlossen, das Weibchen mit dem großen, bislang separat gehaltenen Männchen zusammenzubringen.

Eines meiner Ultraleicht-Terrarien wurde frisch eingerichtet und die Tiere bezogen zeitgleich ihr neues Revier. 

 

Das Weibchen stand zu diesem Zeitpunkt kurz vor ihrer ersten Häutung nach der Winterruhe.

 

Ab Ende März war das Weibchen dann deutlich häufiger im Terrarium zu sehen. Wann immer ich gesprüht und im Anschluss gefüttert habe, war das Tier stets kurz danach im Terrarium unterwegs, um zu fressen. Mit der gesteigerten Nahrungsaufnahme hat das Weibchen dann zusehends auch an Umfang zugelegt. Seit Anfang April hat die Umfangsvermehrung aber wohl nicht mehr nur ausschliesslich mit den Futtertieren zu tun... das Mädel wird aktuell von Tag zu Tag kräftiger.

Leider sind die von oben aufgenommenen Fotos vom Weibchen nicht so gelungen, wie ich sie gerne gehabt hätte - aber man kann erkennen, dass das Tier "um die Hüften herum" doch recht kräftig gebaut ist.

Vielleicht ist das Weibchen tragend - ich habe daher zu den Moosplatten noch weitere flach aufliegende Höhlen ins Terrarium eingebracht, um dem Weibchen für den Fall einer Eiablage genügend Verstecke zur Auswahl zu geben.