Brutsaison 2014

 

08.07.2014:

Heute Nachmittag war der letzte Schlüpfling aus seinem Ei raus und konnte umgesetzt werden. Insgesamt hat der Schlupf sechzig Stunden gedauert - zu meinem Bedauern ist allerdings ein Schlüpfling im Ei abgestorben. Das Ei hatte sich in kurzer Zeit deutlich verfärbt und begann recht schnell zu riechen. Das tote Jungtier war fast fertig entwickelt und muss bereits vor ein paar Tagen abgestorben sein. Somit waren es "nur" zehn Jungtiere aus elf Eiern. 

Der zehnte und letzte Schlüpfling...

Nach dem Umsetzen ins Aufzuchtterrarium sind die Jungtiere sofort im Bodengrund verschwunden. Ab Morgen werden - wie im vergangenen Jahr auch - Ofenfische in die Terrarien gesetzt.

 

06.07.2014: 

Der Schlupf der Jungtiere begann gestern am späten Abend - die ersten drei Jungtiere haben nach 43 Tagen die Eihüllen geöffnet. Heute Morgen dann ein toller Anblick beim Öffnen des Inkubators...

 

Trotz einer im Vergleich zum letzten Jahr deutlich reduzierten Phase, in der ich die Eier einer nächtlichen Temperaturabsenkung aussetzen konnte (es war durch die frühen hochsommerlichen Temperaturen in unserer Dachwohnung nachts einfach über Wochen hinweg zu warm), hat sich die Inkubationsdauer zu meiner Überraschung nicht verkürzt.

Die Aufzuchtterrarien sind seit ein paar Tagen vorbereitet - die Schlüpflinge werden in drei Gruppen zu je vier bzw. drei Tieren in den ersten Wochen bei nur leicht über Raumtemperatur liegenden Bedingungen gehalten. Als Substrat verwende ich auch in diesem Jahr eine Mischung aus Walderde und ungedüngter Blumenerde.

 

14.06.2014:

Es ist "Halbzeit" beim Schleichen-Gelege. Alle Eier sehen noch gut aus...

 

24.05.2014:

Heute Mittag habe ich das Terrarium des adulten Paares frisch eingerichtet. Mehr Äste, mehr Moosplatten und auch wieder Pflanzen - und siehe da: gestern habe ich in der Aufregung wohl ein elftes Ei übersehen. Es lag vergraben ganz am Rand der Eiablagestelle. Auch dieses Ei ist befruchtet, sieht bis auf zwei kleine Dellen gut aus und liegt jetzt für die nächsten paar Tage in etwas feuchterem Vermiculit als die übrigen zehn Eier.

 

23.05.2014:

Es ist soweit - das Dopasia-Weibchen hat endlich ihr Gelege abgesetzt. Die zehn Eier sind alle befruchtet... die Keimscheiben sind deutlich sichtbar.

Beim Entfernen des aufgelegten Rindenstückes ist das Weibchen im Gegensatz zum letzten Jahr nicht direkt vom Gelege geflüchtet - ich musste das Weibchen mit einem Pinsel sanft aus der Bruthöhle dirigieren. Nach einem kräftigen Biss in die weichen Borsten des Pinsels hat sie sich dann sehr schnell in einem der Gänge rund um den Eiablageplatz verzogen.

Trotz einer größeren Anzahl entsprechen die Daten der Eier denen vom letzten Jahr: bei bis zu 20 mm Länge und einer maximalen Breite von 14 mm wiegen die Eier im Schnitt 1,65 Gramm. Das Gelege wird bei 26/27°C mit einer Nachtabsenkung auf Raumtemperatur inkubiert.

  

17.05.2014:

Die gut sichtbaren Eier liegen bereits unmittelbar vor der Kloake...

 

 

11.05.2014:

Seit vier Tagen liegt das Weibchen zusammengerollt in einer der von mir eingerichteten "Bruthöhlen". Sie ist nur noch sehr selten zu sehen und hat das Fressen weitestgehend eingestellt...

 

24.04.2014:

Die aktuelle Häutung des Weibchens ist die zweite Häutung seit dem Ende der Winterruhe - das Tier hat sich seit über 10 Tagen dauerhaft im Bodengrund verzogen. Heute war sie kurz zu sehen - die ersten paar Zentimeter ihrer alten Haut sind bereits abgestreift und die Körperfülle des Weibchens scheint etwas weniger geworden zu sein. So wie im vergangenen Jahr auch... es wird spannend.

 

05.04.2014:

Mein Dopasia gracilis-Weibchen hat sich endlich mal fotografieren lassen - die Dame ist reichlich proper unterwegs. Die "Dehnungsfuge" entlang des Körpers ist bereits zu einem guten Teil verschwunden...

 

 

30.03.2014:

Die sehr milden Temperaturen der vergangenen Monate haben mir hinsichtlich der Winterruhe meiner Schleichen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die beiden Tiere waren nur für wenige Wochen wirklich dauerhaft verschwunden - bereits Ende Januar/Anfang Februar sah man die beiden Dopasia auf der Suche nach Futter regelmässig durchs Terrarium streifen.

Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum das Weibchen schon jetzt sehr kräftig aussieht - sie hat bereits jetzt schon eine ähnliche Figur wie letztes Jahr erst gegen Ende April. Das Männchen hat sich vor etwa zwei Wochen gehäutet und präsentiert sich aktuell in "glänzender Verfassung". Ich bin gespannt, ob es in diesem Jahr erneut mit der Nachzucht klappt...