Futtertiere

 

09.08.2013:

Da es bei meinem Insektendealer heute Mittag nur noch Wanderheuschrecken gab, hab' ich die eigentlich nur für meine Opheodrys mitgenommen. Nachdem ich die jungen Schleichen versorgt hatte, war das adulte Dopasia-Weibchen noch auf Futtersuche unterwegs - und ich habe einfach mal eine Wanderheuschrecke ausprobiert. So schnell konnte ich die Kamera gar nicht holen, wie das Weibchen zugeschnappt hat - für ein Bild hat's dann aber doch noch gereicht.

Versteh' einer meine Schleichen...

 

Eine Woche später... immer noch Sommer 2013:

Meine Aussage, dass meine Glasschleichen ausschliesslich Grillen fressen, muss ich revidieren. Wüstenheuschrecken kommen nun doch als Futter in Betracht.

Nach einigen erfolglosen Versuchen - allerdings bislang immer nur mit Wanderheuschrecken - haben heute Abend beide Tiere erstmals Heuschrecken gefressen. Ob das nun an dem Wechsel von Wander- auf Wüstenheuschrecken lag - ich weiß es nicht...

Das Männchen hat sich für seine Heuschrecke sogar lang gemacht - seinen Vorderkörper hat er gute 15 cm frei hochgestellt, um die Wüstenheuschrecke aus dem kleinen Ficus zu pflücken. Leider gibt es davon kein Bild...

Das Weibchen...

... mit ihrer Beute. 

 

Das Männchen im Ficus.

Am Boden wurde die Heuschrecke dann doch noch vom Männchen erbeutet.

 

Sommer 2013:

An der Situation, dass die Tiere grundsätzlich mehr als wählerisch in Bezug auf die für gut befundenen Futtertiere sind, hat sich leider nichts geändert. Immer noch werden ausschliesslich Grillen gefressen - alle anderen Futtertiere werden hartnäckig verweigert. Aus Zophobas werden ausgewachsene, übel riechende Schwarzkäfer, aus kleinen Nacktschnecken werden große Nacktschnecken und Kellerasseln leben in allen Größen im Terrarium. Auch einige andere Futtertierarten werden zu meinem Bedauern ignoriert.

Also bleibt mir nichts anderes übrig als eine sorgfältige Pflege und Ernährung der in meinen Augen etwas eintönigen Insektenkost. Zudem supplementiere ich auch bei den Glasschleichen die Futtertiere regelmässig sowohl mit Herpetal Complete T als auch mit Herpetal Mineral+D3.

Wenn dann gegen Abend nach dem Übersprühen des Terrariums gefüttert wird, sind die Schleichen immer schnell zur Stelle. Auf dem Bild ist das frisch gehäutete Weibchen beim "Abendessen" zu sehen...

 

Sommer 2012:

Es wurden verschiedenste Futtertiere ausprobiert. Von Grillen über Heuschrecken, Wachsraupen, Würmer, Schnecken bis hin zu Keller- und Mauerasseln wurde alles angeboten...

Die einzigen Futtertiere, die bislang zuverlässig gefressen werden, sind Grillen aller Art. Die restlichen Futtertier-Arten werden bislang ignoriert oder höchstens mal angezüngelt.

Die Schleichen sitzen häufig gut versteckt unter den Moospolstern und nehmen - wenn denn mal ein Futterinsekt vorbeikommt - auch tagsüber die Gelegenheit zum Fressen wahr.